Historie

Im Februar 1998 begann die Arbeit mit einer Spielgruppe und einer Eltern-Kind-Gruppe nach der Pädagogik Maria Montessoris. Dieses andere pädagogische Angebot war auch für Eltern interessant, die von ihren Kindern den Eindruck hatten, dass sie anders sind. Schnell fanden sich bei uns Kinder ein, die durch ihre hohe geistige Entwicklung und ihre große Sensitivität auffielen.

Da diese Kinder sich im Kindergarten, in den sie nach meiner Spielgruppe gingen nicht wohl fühlten, habe ich im September 1999 die Arbeit mit hoch begabten Kindern begonnen. Bis Januar 2000 waren schon 10 hochbegabte Kinder zusammen gekommen. Im Sommer 2000 bekam ich dann die Genehmigung die Spielgruppe an 5 Tagen in der Woche zu öffnen, bekam aber, da es in Remscheid genug Kindergartenplätze gab, keine öffentlichen Zuschüsse.

Viele dieser Kinder fanden in meiner Gruppe zum erstenmal Freunde, ließen ihre Einsamkeit hinter sich und integrierten sich dadurch in die Kindergruppe. Durch die Erlebnisse mit diesen Kindern wurde mir klar, wie wichtig es ist, hoch begabten Kindern die Möglichkeit zu geben, ihr Leben sinnvoll zu gestalten und sich zu verantwortlich handelnden Mitgliedern der Gesellschaft zu entwickeln. Deshalb entstand das integratives Montessori Kinderhaus für Hochbegabte, das seit Sommer 2000 mit bis zu 12 Kindern arbeitet.

Anfang 2001 erhielt ich den Bescheid vom Landesjugendamt, dass die Räumlichkeite eine Förderung nicht zuließen. Eine vorgeschlagene Kooperation mit einer städtischen Einrichtung kam nie zustande.

Im November 2002 gründete sich dann iMoKHo e.V., eine Elterninitiative, die nun Träger des Kinderhauses ist und dessen Unterhalt und den weiteren Ausbau bezweckt und seit April 2003 der Träger der Einrichtung ist.